Raiffeisenbank Bad Gögging blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück

Neustadt. Raiffeisenbank Bad Gögging trotzt allen schwierigen wirtschaftlichen Umständen – Wieder ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr. 

Trotz der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann die Raiffeisenbank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Während der Vertreterversammlung, die am 27. Juli 2017 im Gasthof Sonne in Bad Gögging stattgefunden hat, wurden die Zahlen dazu präsentiert.

Der Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres spiegelt sich auch in der Bilanzsumme wieder, die im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent auf 496 Mio. Euro angewachsen ist. „Diese Entwicklung zeigt das weiterhin ungebrochene Vertrauen unserer Kunden zu ihrer Raiffeisenbank Bad Gögging“, stellte Karl Prohaska heraus.Ein erfreulich starker Zuwachs von 11,0 Prozent auf 331 Mio. Euro ist auch im Kreditgeschäft zu verzeichnen. Dieser Anstieg, begünstigt durch die anhaltende Niedrigzinsphase, wurde gleichermaßen von Privat- und Firmenkunden getragen. „Für unsere Kunden waren wir in 2016 wieder der verlässliche Partner für Finanzierungen und haben unseren Förderauftrag als mittelständische Bank erfüllt und werden dies auch weiterhin tun.“ betonte der Vorstandsvorsitzende.Auch bei den Kundeneinlagen kann im vergangenen Geschäftsjahr, trotz des rückläufigen Zinsniveaus, ein positiver Zuwachs von 4,3 Prozent auf 413 Mio. Euro verzeichnet werden. Hier setzte sich der Trend fort, dass Kunden Sichteinlagen und Spareinlagen als besondere liquide und sichere Bankanlageform bevorzugen.„Das Vertrauen unserer Kunden in die Raiffeisenbank und deren Partner in der genossenschaftlichen Finanzgruppe zeigt sich insbesondere im betreuten Kundengesamtvolumen“, hob Karl Prohaska hervor. Dieses ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro gestiegen. Weiterhin großem Interesse erfreut sich die Mitgliedschaft. So unterhielten 8.330 Kunden ein Geschäftsguthaben von 10,6 Mio Euro. Die Eigenkapitalausstattung wurde durch die Zuführung 2 Mio Euro zum Fonds für allgemeine Bankrisiken und 893 Tsd Euro zu den Ergebnisrücklagen weiter gestärkt. „So schaffen wir die Voraussetzung in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und auch die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.“ Die Vertreter stimmten der Verwendung des Jahresüberschusses und somit auch der vorgeschlagenen Dividende von 4 Prozent auf die Geschäftsguthaben zu. „Insgesamt können wir, trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase und der weiterhin steigenden regulatorischen Anforderungen, wieder auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken.“ Er versicherte: „Wir werden auch in Zukunft keine Negativzinsen bei unseren Privatkunden berechnen, sondern weiterhin auf die persönliche und individuelle Beratung bauen.“ Das bedeutet aber auch, das die Bank immer auf dem aktuellsten Stand auch in Sachen Digitalisierung und Onlinebanking sein muss um allen Wünschen der Kunden gerecht werden zu können.“ Großen Dank sprach Prohaska an dieser Stelle auch an alle Mitarbeiter der Bank aus. „Alle Zahlen spiegeln auch die Leistungen unserer Mitarbeiter wieder. Sie sind ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung unserer Raiffeisenbank. Ihre Kompetenz, langjährige Erfahrung und Betriebszugehörigkeit sowie das große Engagement in der täglichen Arbeit, sind ein wesentlicher Faktor für den Erfolg unseres Hauses.“ Soziales Engagement ist bei der Raiffeisenbank Bad Gögging weiterhin ganz großgeschrieben. So wurden 2016 Vereine, Schulen, Kirchen und soziale Einrichtungen mit Spenden von über 72.000 Euro unterstützt. „Die Themen wie Regulatorik, Digitalisierung und Niedrigzins beeinflussen unser tägliches Geschäft zunehmend. Für eine erfolgreiche Zukunft der Raiffeisenbank sind deshalb strukturelle Maßnahmen und effektives Kostenmanagement erforderlich. Nachdem die Kundenfrequenz immer weniger wird, werden wir wie bereits in den Ortsversammlungen im März angekündigt, in diesem Jahr die Geschäftsstellen in Biburg, Hienheim, Kirchdorf und Schwaig geschlossen. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich nach langen ausführlichen Gesprächen und Analysen gemeinsam zu diesem Schritt entschlossen. Es war für alle keine leichte Entscheidung“, betonte Johann Glas. „Die Kunden behalten aber ihre gewohnten Ansprechpartner, welche in anderen Geschäftsstellen die persönliche Betreuung weiterführen.“

Turnusgemäß wurden auch Wahlen zum Aufsichtsrat durchgeführt. Josef Gabelsberger und Robert Hutterer wurden erneut vorgeschlagen und einstimmig von der Versammlung wiedergewählt.