Azubis der Raiffeisenbank Bad Gögging eG krempeln die Ärmel hoch und engagieren sich für soziale Organisation

Dass im Beruf des Bankkaufmanns nicht nur Zahlen und Fakten eine große Rolle spielen, sondern auch stets immer der Mensch im Mittelpunkt steht, stellten die Auszubildenden der Raiffeisenbank Bad Gögging eG unter Beweis. „Wir wollen unseren Mitmenschen Gutes tun und uns deswegen etwas ganz Besonderes einfallen lassen“, beschlossen die angehenden Bankkaufleute im Frühjahr dieses Jahres. 

Ziel war es, ein Zeichen im Kampf gegen den Blutkrebs zu setzen. Sprichwörtlich sollten die „Ärmel hochgekrempelt werden“. Im Rahmen der Blutspendeaktion des BRK in Abensberg konnten sich die Spender zusätzlich für die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) typisieren lassen. Als zusätzliches Dankeschön gab es von der Raiffeisenbank eine kleine Aufmerksamkeit für jeden Spender. 

„Wir waren von der Idee vom Start weg begeistert,“ so der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Karl Prohaska. Daher war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Azubis für die Planung und die Durchführung vom gewohnten Bankalltag freigestellt wurden. 

Das diesjährige Motto „Ärmel hoch“ zog sich durch die gesamte Aktion. Nicht nur in den Vorbereitungen, wenn es galt, Liegen aufzubauen, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes, wenn der eigene Ärmel für die Blutabnahme hochgekrempelt wurde. 

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von über 30 Grad am Aktionstag, war die Registrierungs- und Blutspendequote erfreulich hoch. Insgesamt 63 neue mögliche Stammzellenspendern konnten durch das diesjährige Azubiprojekt neu in das bundesweite Spendenregister aufgenommen werden. 

Da für jede Typisierung Kosten in Höhe von 50 Euro entstehen, entschied sich der Vorstand der Raiffeisenbank für eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Manuela Ortmann, Aktionsplanerin der Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB), war eigens aus München angereist, um den beachtlichen Scheck in Höhe von 3.500 € von Vorstandsmitglied Johann Glas persönlich entgegen nehmen zu können. Mit den Worten „Ihre jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie können stolz auf ihren Nachwuchs sein.“ bedankte sich Ortmann für die großzügige Spende. 

Weitere 1.500 Euro wurden dankend von Stephan Zieglmeier, stellvertretender Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes Kelheim entgegengenommen. „Die Spende bleibt in Abensberg und wird zu gleichen Teilen für die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, sowie für die Beschaffung von Schutzbekleidung und Ausrüstung verwendet“, versicherte Stephan Zieglmeier den Auszubildenden und Vorstandsmitglied Johann Glas.

Manuela Ortmann, AKB (mittig sitzend) umringt von den Auszubildenden der Raiffeisenbank samt Ausbildungsleiter Johannes Distler (1. v. l. stehend), sowie stellvertretender Geschäfts-führer des BRK Kelheim Stephan Zieglmeier (2. v. r.), und Vorstandsmitglied Johann Glas (1. v. r. stehend)