500 Jahre Reinheitsgebot

Raiffeisenbank Bad Gögging eG lädt zum ganz besonderen Genusserlebnis

Anlässlich des diesjährigen Jubiläumsjahres zum Reinheitsgebot des Bieres lud die Raiffeisenbank Bad Gögging eG zu einer genussvollen Reise in die Welt des Bieres ein.

Zum Dank der Treue wurde für langjährige Kunden des Jahrgangs 1950 eine Bierverkostung im historischen Pfarrstadl in Kirchdorf durchgeführt.

Hans Glas, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Bad Gögging eG, eröffnete die Veranstaltung mit einer kleinen Fragerunde zum Geburtsjahr der geladenen Gäste. Neben unterhaltsamen Informationen zum damaligen Weltgeschehen rund um Politik, Kultur, Sport, Funk und Fernsehen, berichtete Hans Glas auch über interessante regionale Ereignisse des Jahres 1950.

Nach einer charmanten Begrüßung der Abensberger Gillamoos-Dirndl-Königin, Julia Kiermeier, übergab Hans Glas das Wort an Biersommelier Stephan Butz. Mit seinen gerade mal 24 Jahren hat er bereits über 1.000 verschiedene Biere getestet. Während seiner kaufmännischen Ausbildung bei der Brauerei Schneider in Kelheim wurde er vom Biertrinker zum Bierkenner. Mittlerweile kann Stephan Butz zu jedem Bier, das er mit seinen Gästen verkostet, eine eigene Geschichte erzählen. Und diesen kurzweiligen Erzählungen wurde auch im Pfarrstadl gelauscht. So standen vor allem überwiegend einheimische Biere auf der Verkostungsliste. Zum Einstieg wurde das Märzen, die älteste Biersorte der Brauerei Ottenbräu, gereicht. Weiter ging es mit der Turmweissen der Brauerei Kuchlbauer. Dieses Bier wurde anlässlich der Erbauung des Abensberger Turms nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser auf den Markt gebracht. Im Anschluss konnten die Gäste das Millenium Pils der Brauerei Hofbräu in vollen Zügen genießen. Zum ganz besonderen Erlebnis wurde der dunkle Doppelbock der Siegenburger Brauerei Schmidmayer, da dieser zusammen mit bitterer Fairtraide-Schokolade überzogenen Paranüssen verkostet wurde.

Den Abschluss bildete ein belgisches Trappistenbier, welches nicht dem Reinheitsgebot unterliegt: das Chimay Grand Reserve. Dieses Bier war zunächst als Weihnachtsbier gedacht. Doch aufgrund des großen Erfolges wird es jetzt ganzjährig gebraut. Um die Bezeichnung Trappistenbier tragen zu dürfen, muss dieses Bier in einem Kloster gebraut worden sein.

Zum Ausklang wurde nach ein paar kurzweiligen und gemütlichen Stunden den Gästen eine kleine „Wegzehrung“ mit nach Hause gegeben.